Tenue

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Das Tenue (französischer Jagdrock) wird bis heute auf der Chasse à Courree in Frankreich zur Jagd getragen. Die verschiedenen Farben sagen die Zugehörigkeit zur Equipage und der Meute aus. Meistens werden auf den Jagden in Frankreich von den Gast-Reitern schwarze Tenues getragen und die Farben bleiben der Equipage vorbehalten. Die Jagdröcke der Reiter kann man hinten am Rockschlitz seitwärts hochknüpfen, damit sie beim reiten nicht stören.

Darunter wird ein sogenanntes Gilet getragen, eine Weste, die meistens in den Aufschlagfarben gehalten wird. Die Knöpfe sind speziell und tragen das Emblem der Meute.

Hier einige Hinweise zur Gestaltung und Auswahl des Tenues:

Mantel_01

Mantel_02

Die Westen

Die Vorderseite der Weste soll aus Samt, in der gleichen Farbe wie die Mantelaufschläge gearbeitet sein.
Die Rückseite der Weste soll aus einfarbigem Satin, mit einer verstellbaren Rückenschließe gefertigt sein.
Die Weste muss lang genug sein, um die Taille zu bedecken.
Der Westenausschnitt muß hoch genug sein, um dem Knoten und den beiden losen Enden des "Plastron" halt zu geben.
Die Armausschnitte der Weste müssen eng, aber nicht unbequem während der Bewegung sein. Vermeide bei einer Weste zu weite Armausschnitte, wie z.B. bei einer Schwimmweste, das wirkt unschön!

Westen 

Es muß eine Übereinstimmung zwischen der Form der Ärmelaufschläge und der Taschenbesätze des Mantels, mit dem Schnitt der Taschenbesätze der Weste vorhanden sein.